|
|
|
Destillation von Rohölprodukten
|
|
Herstellung von Benzin & Co
Nach der Entsalzung und Reinigung des Rohöls wird es in Destillationskolonnen in seine einzelnen Bestandteile zerlegt. Das bis zu 400°C (752°F) heiße und zum Großteil gasförmige Rohöl wird in die Destillationskolonne gebracht und kondensiert in den Zwischenböden bei unterschiedlichen Temperaturen. Je niedriger der Siedepunkt der Produkte, umso weiter steigt das Kondensat nach oben. Für den optimalen Betrieb der Kolonne ist die Messung der Temperatur, des Druckes und des Füllstandes von wesentlicher Bedeutung.
|
Füllstandmessung mit VEGAPULS 66
In der Vergangenheit wurden zur Füllstandmessung in Destillationskolonnen größtenteils Verdrängersysteme in Bypassrohren eingesetzt. Dieses wartungsintensive Messprinzip wird immer häufiger durch die berührungslos arbeitenden Radarsensoren ersetzt. Bestehende Bypassrohre können für die Messung verwendet werden, so dass üblicherweise kein mechanischer Umbau erforderlich ist. Die hohen Produkttemperaturen im unteren Teil der Kolonne erfordern spezielle Sensorausführungen. Der VEGAPULS 66 ist durch seine Einsatztemperatur bis 400°C (752°F) bei einem Druck von 160 bar (2320 psig) optimal für diese Anwendungen geeignet.
|
|
|
|
Kopfdruckmessung mit VEGABAR 61
Eine wichtige Regelgröße in einer Destillationskolonne stellt die Messung des Kopfdruckes am oberen Ende der Kolonne dar. Je nach Art der Destillation arbeiten die Systeme unter Vakuum oder erheblichenÜberdrücken. Der Druckmessumformer VEGABAR 61 ist durch seine weiten Temperaturbereiche besonders für diese Anwendung geeignet, da auch Temperaturschwankungen während der Anfahrphase einer Kolonne kein Problem darstellen. Durch die Sensorausführung mit Druckmittler ist der Sensor bei einer Prozesstemperatur bis 400°C (752°F) einsetzbar.
|
Füllstandmessung mit VEGAFLEX 66 im Bypassrohr
Alternativ zu frei strahlenden Radargeräten kann in einem Bypassrohr mit der geführten Mikrowelle der Füllstand erfasst werden. Die Mikrowellen werden an einem Stab entlang geführt. Das Bypassrohr selbst bildet zusammen mit dem Sondenstab ein koaxiales System. Damit lassen sich selbst Produkte mit DK-Werten unter 1,7 noch sicher messen. Und auch die Verbindungsrohre zwischen Behälter und Bypass verursachen keinerlei Störechos. Bei Temperaturen bis 250 °C (482 °F) ist der Sensor VEGAFLEX 66 die optimale Lösung.
|
|
|
|
|
|
VEGAPULS 66
 | unempfindlich gegen Anhaftungen |
 | Prozesstemperaturen von ‑40 … +400 °C (‑40 … 752 °F) |
 | Montage auf vorhandenen Bypassrohren |
|
|
 |
VEGABAR 61
 | Einsatztemperaturen bis 400 °C (752 °F) |
 | hochbeständige Membranwerkstoffe |
 | einfache Lagekorrektur direkt am Gerät |
|
|
|
|
VEGAFLEX 66
 | einsetzbar in vorhandenen Bypassrohren |
 | Einsatztemperaturen bis 250 °C (482 °F) |
 | Einsatzbereich von ‑1 … 100 bar (‑14.5 … 1450 psig) |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|