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Deponie
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Sickerwasser – da braut sich was zusammen
Deponiesickerwasser entsteht aus eingedrungenem Oberflächen- und Presswasser durch Verdichtung des Deponiekörpers. Die enthaltenen Schadstoffe wie Salze, Ammonium und Kohlenstoffverbindungen werden dabei zum Teil ausgespült und stellen eine erhebliche Gefährdung für Grund- und Oberflächenwässer dar. Deshalb wird das Sickerwasser über der Basisabdichtung der Deponie in Drainagen und Brunnen erfasst und einer mehrstufigen Behandlungsanlage zugeführt. Die Füllstandmessung in den Brunnen dient zur Steuerung der Entwässerungspumpe. Zusätzlich liefert sie dem Deponiebetreiber wichtige Informationen über den Deponiezustand.
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Füllstandmessung in den Brunnen mit VEGAWELL 52
Brunnengalerien dienen zur systematischen Erfassung des Sickerwassers. Sie bestehen aus langen Stahlrohren, die senkrecht durch den Deponiequerschnitt getrieben werden. Das Wasser sammelt sich auf dem Boden des Rohres und wird mittels spezieller Tauchpumpen der Sickerwasserbehandlung zugeführt. Der Füllstand in den einzelnen Rohren wird über den Hängedruckmessumformer VEGAWELL 52 erfasst. Mit seinem PE-Überzug ist er optimal gegen das aggressive Sickerwasser geschützt. Das Ausgangssignal dient zur Ansteuerung des Frequenzumrichters der Pumpen. Durch diese Messung werden die Spezialpumpen gegen Trockenlauf geschützt und ein zu starkes Ansteigen des Sickerwasserspiegels vermieden.
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Sickerwasserbehandlung
Im Sickerwasser enthaltene freie Öle werden in Kunststoffabscheidern über Schwerkrafttrennung abgeschieden. Nach weiteren chemischen Behandlungen gelangt das Sickerwasser in die Stripperkolonne. Dies ist ein schlanker, ca. 3 m (10 ft) hoher Reaktor, dem von unten Luft und von oben das Sickerwasser zugeführt wird. Im mittleren Bereich sind Füllkörper zur Verbesserung der Reaktion eingelagert. Hier werden mit Hilfe von Mikroorganismen Stickstoffverbindungen umgewandelt und Kohlenstoffverbindungen abgebaut. Das so vorbehandelte Sickerwasser wird in weiteren physikalischen Stufen endgereinigt, eingedampft und als Destillat abgeschieden. Um den optimalen Arbeitspunkt der Stripperkolonne sicherzustellen, ist eine exakte Füllstandmessung im Basisbereich der Kolonne erforderlich.
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Füllstandmessung in der Stripperkolonne mit VEGAFLEX 63
Die Füllgutoberfläche ist durch die Lufteinströmung sehr unruhig. Eine direkte Füllstandmessung in der Kolonne ist nicht möglich. Als Sensor kommt deshalb der VEGAFLEX 63 mit geführter Mikrowelle im Bypassrohr zum Einsatz. Das Bypassrohr selbst bildet zusammen mit dem Sondenstab ein koaxiales System. Deshalb ist eine zuverlässige Messung auch bei Schweißnähten, Ablagerungen sowie bei Überfüllung bis zum Prozessanschluss sichergestellt.
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VEGAWELL 52
 | Frontbündige Keramik-Messzelle CERTEC |
 | Tragkabel und Messwertaufnehmerschutz aus hochbeständigem PE |
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VEGAFLEX 63
 | Optimales Messprinzip für Bypassrohre |
 | Zuverlässige Messung bei allen Prozessbedingungen |
 | Chemisch hochbeständige Werkstoffe |
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