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Der letzte Schritt zum Fertigprodukt
Nachdem die Kalksteine zu Brandkalk und das Rohmehl zu Klinker gebrannt wurden, werden die Produkte für die weitere Verarbeitung gelagert. Neben der starken Staubentwicklung stellen die teilweise hohen Füllguttemperaturen und der aggressive Staub hohe Anforderungen an die Messtechnik. Je nach Produktionskapazität eines Zementwerkes erreichen die Klinkerbunker erhebliche Abmessungen und nicht selten eine Höhe von über 50 m (164 ft).
VEGAPULS 68 zur Füllstandmessung im Klinkersilo
Aufgrund der sehr starken abrasiven Eigenschaften des Klinkers und Temperaturen bis 200 °C (392 °F), scheiden füllgutberührende Messverfahren grundsätzlich aus. Der Radarsensor VEGAPULS 68 vereint einfachste Inbetriebnahme und Montage mit der verschleißfreien und berührungslosen Messung. Die Parabolantenne eignet sich besonders für große Silos und fokussiert die Mikrowellen optimal. Bei sehr hohen Behälterabmessungen kommen zum Teil mehrere Sensoren zum Einsatz, um ein Profil der Füllgutoberfläche zu erfassen.
VEGACAP 65 als Überfüllschutz
Robustheit wird bei Anwendungen im Klinker und gebranntem Kalk groß geschrieben. Deshalb bietet sich hier die kapazitive Messtechnik an. Der VEGACAP 65 zeichnet sich in dieser Anwendung durch seinen stabilen, unempfindlichen mechanischen Aufbau und die einfache Inbetriebnahme aus. Weder Kondensat noch Anhaftungen können seine Zuverlässigkeit als Schutz vor Überfüllung beeinträchtigen.
VEGAPULS 68 zur Füllstandmessung in Feinkalk, Rohmehl und Zement
Die extreme Staubentwicklung bei der Befüllung der pulverförmigen Produkte macht die berührungslose Messung mit Ultraschall oft unmöglich. Der VEGAPULS 68 schafft hier Abhilfe, da die Mikrowellen von der Staubentwicklung und dem Befüllstrom nicht beeinflusst werden. Mit einem Messbereich bis 70 m (230 ft) ist der Radarsensor VEGAPULS 68 das ideale Messgerät für diese Anwendung. Mit einer Schwenkhalterung kann er optimal auf die Füllgutoberfläche ausgerichtet werden.
Füllstandmessung mit VEGAFLEX 62
Bei bis zu 40 m (130 ft) hohen Zementsilos arbeitet der füllgutberührende Sensor VEGAFLEX 62 problemlos und zuverlässig. Bereits ab Werk auf die Sensorlänge abgeglichen, entfällt ein zusätzlicher Abgleich vor Ort. Die Inbetriebnahme beschränkt sich somit nur auf das Anschließen des Zweileitersensors. Änderungen des Produktes, wie zum Beispiel das Beimengen von Zuschlagstoffen, haben ebensowenig Einfluss auf das Messergebnis wie unterschiedliche Produktqualitäten.
Überfüllschutz mit VEGAWAVE 62
Zum Schutz vor Überfüllung, bietet sich der Vibrationsgrenzschalter VEGAWAVE 62 an. Er benötigt keinerlei Abgleich und schaltet zuverlässig bei allen Produktqualitäten im Silo. Das bedeutet: Anschließen und Vergessen. Da der VEGAWAVE 62 über keine mechanisch bewegten Teile verfügt, unterliegt er keinem Verschleiß und ist über den gesamten Lebenszyklus wartungsfrei.
VEGAPULS 68 VEGAPULS 68
- berührungslose
Messung
- einfache Inbetriebnahme
- Prozesstemperaturen
bis +200 °C (+392 °F)
- wartungsfrei
- Zweileitertechnik

VEGACAP 65 VEGACAP 65
- einfache Inbetriebnahme
- Prozesstemperaturen
bis +200 °C (+392 °F)
- sehr robuster Aufbau
- kürzbare Seilelektrode
- unempfindlich gegen
Anhaftungen und
Kondensat
VEGAPULS 68 VEGAPULS 68
- berührungslose
Messung
- Messung bis 70 m
(230 ft)
- wartungsfrei
- Zweileitertechnik verringert
Verdrahtungskosten
VEGAFLEX 62 VEGAFLEX 62
- Inbetriebnahme ohne
Abgleich
- unempfindlich gegen
Staub und
Anhaftungen
- kürzbare Seilsonde bis
60 m (200 ft)
VEGAWAVE 62 VEGAWAVE 62
- wartungsfreier Überfüllschutz
mit Tragkabelverlängerung
- Inbetriebnahme ohne
Abgleich
- hohe Betriebssicherheit
(SIL 2)