Systemaufbau
Das VEGALOG 571 ist ein zentrales Auswertsystem mit modularem Aufbau. Es besteht aus einem Baugruppenträger mitintegrierter Busplatine zur Kommunikation und automatischer Steckplatzerkennung einer CPU-Karte und verschiedenen Ein-und Ausgangskarten.
Die Karten sind als Steckkarten im Europaformat (DIN 41 494) mit 5 TE-Breite ausgeführt und können entsprechend den Anforderungen individuell zusammengestellt werden. Die Karten benötigen eine Versorgungsspannung von 24 V DC. Diese kann z.B. mit dem Netzteil VEGASTAB 593 bereitgestellt werden.
Die maximale Ausbaustufe umfasst 2 voll bestückte Baugruppenträger, die über LOGBUS-Verbindungskabel miteinander verbunden sind. Somit stehen 32 Steckplätze zur Verfügung, wobei bis zu 31 Peripheriekarten gesteckt werden können.
Zentraleinheit
Die Zentraleinheit (CPU-Karte) übernimmt die gesamte digitale Kommunikation (LOGBUS) der einzelnen Karten untereinander. Sie ist verantwortlich für alle Rechenaufgaben, z.B. Skalierung, Linearisierung, Differenzbildung bei einer Differenzmessung etc.
|
Bedienung
Die Inbetriebnahme und Bedienung des Systems erfolgt über die RS 232-Schnittstelle der CPU bzw. über Ethernet (VEGACOM 558 erforderlich) und einem handelsüblichen PC in Verbindung mit dem menügeführten Bedienprogramm »VEGAVisual Operating« (VVO).
Visualisierung
Zur grafischen und tabellarischen Messwertdarstellung steht das Visualisierungsprogramm »Visual VEGA« zur Verfügung. Daten aller Messstellen können über die RS 232-Schnittstelle zum PC übertragen und dort angezeigt und gespeichert werden.
Digitale Anbindung
Mit den Schnittstellenwandlern VEGACOM 557 (z.B. Profibus DP) und VEGACOM 558 (Ethernet) lässt sich das VEGALOG 571 über Standard-Bussysteme/Standardprotokolle digital an übergeordnete Systeme (PLS, SPS, PC) anbinden. Von diesenkönnen dann Messwerte, Diagnoseinformationen abgerufen und bestimmte Parameteränderungen vorgenommen werden.
|