VEGA

Kationenaustauscher

Die Anwendung

In den Produktionsprozessen der Automobilbranche werden vielerlei Hilfs- und Zusatzstoffe benötigt.
Unter anderem auch Säuren zur Regenerierung von Kationenaustauschern in Abwasserbehandlungsanlagen. Die Hilfsstoffe, wie z. B. eine 32-prozentige Salzsäure, werden in mehreren kleineren Vorratsbehältern gelagert.

Die Salzsäure ist extrem aggressiv und wird durch Erwärmung auf 32 °C noch wirksamer.
Aufgrund von Ungenauigkeiten bei der Mischung schwanken die Dichte und die Zusammensetzung der Säure. Deshalb sind die Auswahlmöglichkeiten der füllgutberührenden Werkstoffe stark eingeschränkt. Selbst Sondermaterialien wie Hastelloy sind nicht beständig.

 



Die Prozessdaten

Füllgut32-prozentige Salzsäure
Füllguteigenschaftentoxisch, aggressiv, ätzend
Füllguttemperatur32 °C
Prozessdruck1 bar
BesonderheitenSchwankungen bei Füllgutdichte und -zusammensetzung


Die Lösung

Die Säure wird in mehreren Stahlbehältern mit 1000 bis 2500 Litern Inhalt und bis zu 3 m Höhe gelagert.
Aufgrund der gelagerten, aggressiven Stoffe sind alle Behälter Emailbeschichtet.

In den Lagerbehältern wird ein Füllstandsensor VEGAFLEX 63 zur kontinuierlichen Bestandserfassung bzw. zur Meldung der Nachfüllmenge eingesetzt. Der vollisolierte Sensor arbeitet nach dem Prinzip der geführten Mikrowelle.

Die PFA-isolierte Messsonde ist gegen das Medium voll beständig. Die Stabmesssonde ist mechanisch sehr robust, auch bei Turbulenzen während des Befüllvorgangs.

Der Füllstandwert wird an das nachgeschaltete Prozessleitsystem weitergeleitet und dort verarbeitet.
Die zuverlässige Messung mit dem VEGAFLEX 63 ermöglicht eine exakte Steuerung des Füllstandes und erhöht dadurch die Prozesssicherheit. Eine optimale Ausnutzung des Behältervolumens ist gewährleistet.



Die Vorteile

AdvantageZuverlässige Messwerte auch bei schwankender Dichte
AdvantageHohe Betriebssicherheit durch höchste chemische Beständigkeit
AdvantageMinimaler Zeit- und Kostenaufwand durch eine einfache Inbetriebnahme ohne Medium