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VEGAVIB und VEGAWAVE sind Vibrationsgrenzschalter zur Grenzstanderfassung in Schüttgütern. Der VEGAVIB arbeitet mit einem Schwingstab, der VEGAWAVE mit einer Schwinggabel.
Das Herz der beiden Sensoren ist ihr piezogetriebenes Schwingelement. Bei Bedeckung mit Schüttgut wird die Schwingamplitude bedämpft, vom Elektronikeinsatz ausgewertet und in einen Schaltbefehl umgewandelt. Damit erfordert dieses Messprinzip keinen Abgleich mit Medium und bietet eine umfangreiche Funktionsüberwachung bis SIL 2 (nach IEC 61508). Je nach Anforderung sind die Sensoren auch für Staub Ex-Bereiche der Zone 20 (1D oder 1/2D) lieferbar. Der VEGAWAVE hat mit seiner Schwinggabel klare Vorteile in pulverförmigen Medien und Schüttgütern mit kleiner Korngröße. Sein robuster Aufbau lässt den Einsatz auch als Minimalstanderfassung in schweren Schüttgütern wie zum Beispiel Zement oder Mehl zu. Auch bei Anhaftungen ist er dem Schwingstab deutlich überlegen. Der VEGAWAVE arbeitet in Schüttgütern ab einer Dichte von 0,008 g/cm³ (8 g/l).
Durch die für Schüttgüter optimale Stabbauform hat der VEGAVIB mit seinem Schwingstab in Granulaten auch mit großer Korngröße seine Stärken. Das Schüttgut kann sich am Stab weder festsetzen noch verklemmen. Auch im Lebensmittel- und Pharmabereich hat der Schwing-stab große Vorteile. Die polierte Ausführung (Rautiefe von Ra > 0,8 µm) kann sehr gut gereinigt werden. Typische Anwendungen für den VEGAVIB sind Überlauf- und Trockenlaufschutz zum Beispiel in Kunststoffgranulat, stückigen Schüttgütern bis hin zu Daunenfedern. Der VEGAVIB misst zuverlässig ab Schüttdichte von 0,02 g/cm³ (20 g/l).
Die fünf unterschiedlichen Elektronikausführungen beider Vibrationsgrenzschalter wie zum Beispiel Relaisausgang oder NAMUR garantieren für jedes System das richtige Ausgangssignal.

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