Energiegewinnung aus Müll

Dem Müll richtig einheizen

Die thermische Abfallbehandlung bietet die Möglichkeit, wertvolle Energie bei möglichst geringer Umweltbelastung bereitzustellen. Denn die Verwertung der im Müll enthaltenen Energie verringert den Einsatz fossiler Brennstoffe und mindert damit den CO2-Ausstoß bei weitgehender Zerstörung der im Müll enthaltenen Schadstoffe. Daher wird im Kraftwerk an verschiedenen Stellen Messtechnik benötigt.

Mengenmessung der Verbrennungsluft mit VEGADIF 55

Aus dem Müllbunker kommt eine definierte Menge Abfall auf den Verbrennungsrost und wird durch den Ofen gefahren. Damit der Abfall vollständig verbrannt wird, müssen Temperaturen von 1000 °C (1832 °F) erreicht werden. Von entscheidender Bedeutung ist dabei die Steuerung und die Überwachung des Verbrennungsofens: Die Luftmenge und der Luftdruck müssen hierzu exakt gemessen werden.
Die Luftmenge wird in den Hauptluftrohren über eine Venturistrecke gemessen. Das ist eine definierte Einschnürung in dem Rohr, an der ein Druckabfall von wenigen mbar entsteht. Der VEGADIF 55 mit einem kleinen Messbereich misst diesen Druckabfall exakt und errechnet aus diesem Wert die Luftmenge.

Druckmessung der Verbrennungsluft mit VEGABAR 52

Der Ofen wird ständig unter leichtem Unterdruck gehalten, damit genügend Luft für die Verbrennung eingetragen wird. Als Kontrolle wird der Luftdruck im jeweiligen Hauptluftrohr mit einem Druckmessumformer VEGABAR 52 gemessen. Dabei werden Drücke im Bereich von etwa 25 … 60 mbar erfasst.

VEGADIF 55
VEGADIF 55
VEGADIF 55Metallische Differenzdruckmesszelle
VEGADIF 55Kleine Messbereiche bis 10 mbar (0.145 psig)
VEGADIF 55Genauigkeitsklasse 0,1
VEGABAR 52
VEGABAR 52
VEGABAR 52Hohe Überlastfestigkeit
VEGABAR 52Besondere Vibrationsfestigkeit