Flüssiggastanks

Liquid Petrolum Gas (LPG)- und Liquid Natural Gas (LNG)-Anwendungen
Die Verflüssigung von Gas kann unter einem Druck von ca. +10 bar oder durch Abkühlung des Mediums auf -70 °C bis -170 °C erfolgen. Aus wirtschaftlichen Gründen werden häufg beide physikalischen Prinzipien kombiniert eingesetzt. Aufgrund der erheblichen Druck- und Temperaturbeanspruchung des Materials sind die Tanks aus speziellen Edelstählen gefertigt und gegen den Schiffskörper isoliert. Üblicherweise kommen Kugeltanks zum Einsatz, die sichtbar über die Deckslinie herausragen. Die Tanks von LNG-Tankern können dabei Höhen von bis zu 45 m aufweisen.
LPG-Füllstandmessung mit VEGAPULS 66 und Kugelhahnarmatur
Das berührungslose Messprinzip Radar ermöglicht eine einfache und zuverlässige Füllstandmessung. Aufgrund der schlechten Refexionseigenschaften von Flüssiggas wird die abgestrahlte Energie in einem Standrohr geführt und fokussiert. Durch die Arbeitsfrequenz im C-Band-Bereich wird für den VEGAPULS 66 lediglich eine Öffnung mit 50 mm Durchmesser benötigt. Somit ist es möglich, auch durch eine geöffnete Kugelhahnarmatur sicher hindurch zu messen.
LNG-Füllstandmessung bei tiefen Temperaturen
Bei allen Anwendungen mit sehr tiefen Temperaturen ist der VEGAPULS 63 der ideale Sensor. Durch die frontbündige Antennenabdeckung aus PTFE benötigt der Sensor kein Dichtungsmaterial und kann selbst bei niedrigsten Produkttemperaturen bis -200 °C eingesetzt werden.
Überwachung des Tankdruckes mit VEGABAR 52
Da der Verflüssigungsprozess erheblich vom Tankinnendruck abhängt, muss dieser kontinuierlich überwacht werden. Um bei diesen extrem niedrigen Temperaturen den Tankinnendruck zu überwachen, muss das Medium zum Druckmessumformer über Verdampfungsleitungen auf -40 °C erwärmt werden. Der VEGABAR 52 meistert diese Messaufgabe durch seine angepasste keramische Messzelle. Ein spezieller Dichtwerkstoff sowie die trockene Messzelle ermöglichen eine Füllguttemperatur bis -50 °C.
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