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Für Füllstandmessungen im Bleichturm werden unterschiedliche physikalische Messprinzipien verwendet. Hohe Stoffdichten, Schüttkegel, Anhaftungen oder hohe Temperaturen bedeuten aber schwierige Messbedingungen und lassen die Messprinzipien Ultraschall, Hydrostatik, geführte Mikrowelle und auch Radar an ihre Grenzen kommen.
Übliche Radarsensoren sind für Flüssigkeiten ausgelegt. Bleichgut mit hoher Stoffdichte ist aber im oberen Bereich des Bleichturmes trocken und hat ähnlich ungünstige Reflexionseigenschaften wie ein Schüttgut. Der Radarsensor VEGAPULS 68 in K-Band-Technologie wurde speziell für Füllstandmessungen bei Schüttgütern entwickelt. Durch verbesserte Hard- und Software wurde die Dynamik um 30 dB gesteigert. Damit erkennt der VEGAPULS 68 sogar Echos, die tausendmal kleiner sind als die, die Radarsensoren für Flüssigkeiten erkennen können. Eine sichere Messung ist dadurch auch während der Befüllung möglich. Das ist besonders wichtig für kontinuierlich arbeitende Bleichtürme. Dennoch ist der Leistungsbedarf so gering, dass der VEGAPULS 68 als Zweileitergerät betrieben werden kann.
Mit diesen Eigenschaften ist der VEGAPULS 68 die Lösung für schwierige Füllstandmessungen in der Papierindustrie. Mit der neu entwickelten Hornantenne mit nur 95 mm Durchmesser und Flanschen ab DN 50 eignet er sich auch bestens zur Nach- oder Umrüstung bei Silos für Hackschnitzel, Stärke, Asche und Klärschlamm.
Der VEGAPULS 68 ist in das Sensorkonzept plics von VEGA integriert. So kann zwischen verschiedenen Gehäusevarianten aus Kunststoff, Aluminium oder Edelstahl gewählt werden. Auch in punkto Elektronik bleiben keine Wünsche offen: die 4 ... 20 mA-Variante ist in Zwei- und Vierleitertechnik, die Feldbus-Variante in Profibus PA und Foundation Fieldbus verfügbar.

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