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Kondensat sicher überwacht - Turbine wirksam geschützt


Anwendungsbereich

Ein Energieversorger betreibt ein hocheffizientes Großkraftwerk auf Steinkohlebasis. Über Kraft-Wärme-Kopplung sichert es eine besonders umweltschonende und wirtschaftliche Strom- und Fernwärmeerzeugung. Zusätzlich versorgt es die Deutsche Bahn mit elektrischer Energie und dient als Kaltreserve für den regionalen Netzbereich. Dies erfordert hohe Flexibilität mit vielen An- und Abfahrvorgängen sowie hohe Verfügbarkeit der Anlagen. An den Turbinen wird Dampf für den Kesselwasser-Vorwärmer entnommen. Der Dampf kühlt dabei ab, das entstehende Kondensat wird abgepumpt. Ein Pumpenausfall hätte einen Anstieg des Kondensats in den Vorwärmern bis zu den Turbinenschaufeln zur Folge: wenn kaltes Kondensat auf heiße Turbinen stößt, können Schäden in Millionenhöhe entstehen. Als Alarmgeber waren bisher Schwebekörpermessgeräte mit Magnetklappen installiert. Oft aber machte die Mechanik Probleme, teilweise funktionierten die Schalter nicht richtig. Deshalb waren immer redundante Geräte erforderlich. Zusätzlich stieg mit den Anforderungen auch der Aufwand zur Betriebserhaltung der Geräte von Jahr zu Jahr. Deshalb wurde eine servicefreundliche Messtechnik gesucht, die zuverlässig funktioniert - auch bei Temperaturen bis 420 °C.


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Die Messstelle am Vorwärmer