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Sichere Füllstände für den richtigen Geschmack: Brauerei Fohrenburg setzt auf VEGA-Sensoren

Die Herstellung von Bier benötigt Zeit. Bei Fohrenburg gibt es daher viele Gär- und Lagertanks mit einer Füllmenge von über 225.000 Hektolitern. Hier wird das Bier drei bis vier Wochen lang gelagert, um zu reifen und den richtigen Geschmack zu erhalten.

Die Herstellung von Bier benötigt Zeit. Bei Fohrenburg gibt es daher viele Gär- und Lagertanks mit einer Füllmenge von über 225.000 Hektolitern. Hier wird das Bier drei bis vier Wochen lang gelagert, um zu reifen und den richtigen Geschmack zu erhalten.

Wer ein Einhorn im Wappen hat, muss wohl an Magie und das Gute glauben. Seit 1260 ist das Einhorn im Wappen von Bludenz vertreten und zugleich Markenzeichen der Brauerei Fohrenburg. Im Produktionsalltag setzt man statt auf Magie lieber auf reale Messwerte, am liebsten auf solche, die von VEGA-Sensoren gemessen werden.

In der Brauerei, die weit über Vorarlberg hinaus liefert, werden die unterschiedlichsten Sorten an Bier produziert. Markenzeichen des Unternehmens sind modernste Brautechniken, höchste Hygienestandards und bestens qualifizierte Mitarbeiter.

 

Wie bringt man traditionelle Verfahren in die Moderne?

Generell gilt im gesamten Unternehmen: Bewährte Verfahren werden beibehalten, aber es wird versucht, diese technologisch voran zu bringen. Daher wird immer wieder in neue Technologie investiert, wie im Jahr 2011 in das neue Sudhaus. Darüber hinaus müssen die Vorarlbergerwirtschaftlich denken. Daher wird der Automatisierungsgrad von Jahr zu Jahr höher, beispielsweise läuft heutzutage im Sudhaus fast alles automatisch. Aber nicht nur der Primärprozess wird mehr und mehr automatisiert, auch Nebenprozesse, wie die Abfüllanlage. Während man bei neuen Anlagen in der Regel die freie Wahl bezüglich Ausrüster und Anschluss hat, kommt es bei Altanlagen darauf an, das Beste aus der Situation zu machen. Eine Problematik: In der Brauerei sind viele Tanks zertifiziert.

„Das Anschweißen eines Stutzens für einen neuen Messgerätetyp ist oft teurer als der Sensor selbst. Nimmt man noch die Abnahme durch den TÜV dazu, erhöhen sich noch mal
die Kosten“, erklärt Christian Schneider, Elektromeister bei Fohrenburg. Daher nutzt man gerne einen vorhandenen Abfüllhahn oder ein Kapillarrohr, um dort einen Druckmessumformer VEGABAR zu installieren. Eine solche Messlösung ist praktikabel, zuverlässig und letztendlich auch preislich vertretbar.

Um eine spezielle Messaufgabe und die besonderen Umgebungsbedingungen bestmöglich aufeinander abzustimmen, hilft nur der direkte Austausch zwischen Anwender und
Hersteller.

„Die Zusammenarbeit funktioniert super, der technische Support stimmt und es ist einfach ein tolles Miteinander“, fasst Schneider den Kontakt zu VEGA zusammen. Die Konzentration auf die VEGA-Sensoren bringt aus seiner Sicht zudem viele Vorteile für die Lagerhaltung.

Sichere Filtration

Die Folge: In der Brauerei gibt es inzwischen über hundert VEGA-Sensoren. Sie arbeiten zumeist als Min.-/Max.-Messung und Überfüllsicherung in den verschiedensten Tanks, auch als in der kontinuierlichen Füllstandmessung. Ein besonderer Einsatzort ist die Dosierung von Kieselgur, das für die Filtration benötigt wird. Die weißliche pulverförmige Substanz ist leicht und hochporös und bindet die Trübstoffe an sich. Daher wird sie zum Klären des Bieres verwendet. In den Kieselgurfiltern bildet sie eine Filterschicht, die die Trübstoffe zurück hält und das Bier klärt. Im Dosierbehälter mit Rührwerk müssen die Mengen genau aufeinander abgestimmt sein. „Ist dies nicht der Fall, funktioniert die Filtration nicht und die Charge muss verworfen werden“, erklärt Schneider. Zur Bestandsmessung wurden hier Druckmessumformer eingesetzt. Früher wurde die Membran der Druckmesszelle immer wieder durch das Kieselgur beschädigt. Nach dem Wechsel auf den Druckmessumformer VEGABAR mit keramischer Messzelle, arbeiten die Sensoren einwandfrei.
In den Dosierbehältern für Kieselgur sorgt der VEGABAR für exakte Mengen bei der Filtration von Bier.

In den Dosierbehältern für Kieselgur sorgt der VEGABAR für exakte Mengen bei der Filtration von Bier.

Sicher in der CIP-Anlage

Auch in den vollautomatisierten CIP-Anlagen zur Reinigung der Produktionslinien sind VEGA-Sensoren gefragt. Aus den Drucktanks wird das fertige Bier entweder in die Abfüllanlage für Fässer oder Flaschen geleitet. In der Anlage kommt nun ein Geführtes Radar VEGAFLEX zum Einsatz. Besonderes Kennzeichen: Die Sonde ist aggressiven Stoffen, wie Säuren und Laugen, gewachsen und misst präzise die Mengen, etwa im Heißwassertank. Auch hier hängt an der genauen Füllstandmessung mehr als man auf den ersten Blick vermutet. Wird der Füllstand in der CIP-Anlage nicht richtig erfasst, kann es passieren, dass die Anlage in der Nacht aus Sicherheitsgründen stehen bleibt. Der gesamte Brauprozess am nächsten Tag gerät dadurch ins Stocken.
Schneller Überblick über den Verbrauch von Bier auf großen Festen, dank dem VEGABAR 83. Im Bild Christian Schneider, Elektromeister bei Fohrenburg.

Schneller Überblick über den Verbrauch von Bier auf großen Festen, dank dem VEGABAR 83. Im Bild Christian Schneider, Elektromeister bei Fohrenburg.

Der Druckmessumformer VEGABAR 83, der im Schankwagen große Mengen Bier direkt zu Zeltfesten liefert, übernimmt eine kleine, aber durchaus wichtige Rolle. Früher kam der Schankwagen von den Festen zurück und der Verbrauch des Bieres wurde anhand einer Skala abgeschätzt. Hier wurde eine kleine Vorrichtung gebaut, über die der VEGABAR 83 schnell an den Tankwagen angeschlossen und der Verbrauch genau angezeigt wird.
Obwohl die letztgenannte Installation nicht prozessentscheidend für die Abläufe in der Brauerei ist, zeigt sie doch die Denkweise von Fohrenburg: Immer wieder wird nach Möglichkeiten gesucht, die Prozesse zu vereinfachen und sicherer zu gestalten. VEGA mit seinem breiten Portfolio unterstützt die Brauer dabei nicht nur mit Standardlösungen, sondern auch bei ungewöhnlichen Anwendungen.

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