Höhere Effizienz und Sicherheit durch moderne Füllstandsmessung im Zwijndrechter Silopark
In der Baustoffindustrie entscheiden verlässliche Bestandsdaten über Wirtschaftlichkeit, Lieferfähigkeit und Sicherheit. Wer große Mengen an Zement, Flugasche oder Kalksteinmehl lagert und umschlägt, benötigt eine präzise Füllstandsmessung, die jederzeit verlässliche Informationen liefert – unabhängig von Staub, Temperaturschwankungen oder mechanischen Belastungen.
Genau vor dieser Herausforderung stand Cementbouw BV im niederländischen Zwijndrecht. Das Unternehmen, Teil der internationalen CRH-Gruppe, betreibt dort einen Silopark mit dreizehn Großsilos für verschiedene mineralische Rohstoffe. Ziel war es, die bisherige Kombination aus klassischer Bestandsführung und konventionellen Füllstandsmessgeräten durch eine moderne Radar-Füllstandsmessung zu ersetzen.
Das Ergebnis: deutlich höhere Prozesssicherheit, bessere Auslastung der Silos und eine neue Qualität der Fernüberwachung – realisiert mit VEGAPULS 6X Radar-Füllstandssensoren und der mobilen Kommunikationseinheit VEGA PLICSMOBILE T81.
Viele Anlagen setzen noch auf mechanische oder einfache elektronische Füllstandsmessgeräte, ergänzt durch manuelle Berechnungen in Tabellen oder ERP-Systemen. Dieses Vorgehen ist zwar bewährt, hat jedoch Schwächen:
Cementbouw nutzte lange ein solches System. Die VEGA-Füllstandssensoren verhinderten zuverlässig eine Überfüllung, während die Bestandsmengen in Excel-Dateien nachgeführt wurden. Doch mit steigenden Anforderungen an Effizienz und Transparenz wuchs der Wunsch nach einer digitalen, berührungslosen Füllstandsmessung, die jederzeit aktuelle und präzise Daten liefert.
Der VEGAPULS 6X ist ein universeller Radar-Füllstandssensor für Flüssigkeiten und Schüttgüter. In Zwijndrecht wurde er mit einem Schwenkflansch montiert, sodass der Radarstrahl optimal auf den Auslauf der Silos ausgerichtet werden kann. Die Installation und Inbetriebnahme ist dabei denkbar einfach. Rob Smulders, Business Development Manager bei VEGA, berichtet:
„Unser Monteur hat innerhalb eines Tages alle Sensoren an den Silos eingerichtet. Es reicht, den Sensor auf den Auslauf des Silos auszurichten, die Linearisierungsdaten des Silos im Sensor einzutragen – und schon ist alles fertig.“
Wesentliche Vorteile der Radar-Füllstandsmessung:
Für Cementbouw bedeutet das: exakte Füllstandsdaten – auch während des Be- und Entladens per Schiff.
Arjan van de Rest, leitender Mitarbeiter, erklärt:
„Radar-Füllstandsmessung ist deutlich präziser, kann während des Entladens mit einer sehr kurzen Aktualisierungsrate eingesetzt werden und lässt sich aus der Ferne auslesen.“
Mit der neuen Füllstandsmesstechnik kann die Planungsabteilung jederzeit nachvollziehen, wie viel Material tatsächlich im jeweiligen Silo verfügbar ist und wie sich der Bestand entwickelt.
Das bringt gleich mehrere Vorteile:
Statt vorsichtshalber „Platz zu lassen“, kann Cementbouw heute exakt sagen, wie viel Material noch geladen werden darf. So werden Transportkapazitäten optimal ausgeschöpft – ein klarer Wettbewerbsvorteil.
Die Kombination aus VEGAPULS 6X und PLICSMOBILE T81 überzeugt so sehr, dass Cementbouw plant, dieses Konzept auch seinen Kunden anzubieten. Gerade Großkunden mit hohem Umschlag profitieren von:
So entsteht ein digitales Ökosystem rund um Füllstandsmessgeräte, das Lieferketten effizienter und stabiler macht.
Das Projekt in Zwijndrecht zeigt eindrucksvoll, wie moderne Radar-Füllstandsmessung klassische Verfahren ablöst und neue Maßstäbe setzt. Mit präzisen Füllstandssensoren, smarter Cloud-Anbindung und hoher Betriebssicherheit schafft Cementbouw die Basis für eine zukunftsfähige Schüttgutlogistik.
Wer heute in zuverlässige Füllstandsmesstechnik investiert, gewinnt:
Und damit einen entscheidenden Vorsprung im Wettbewerb.